Wie funktionieren die Limits und was passiert bei Erreichen?
Kurzantwort
Abschnitt betitelt „Kurzantwort“Notory kennt zwei harte Grenzen: das Asset-Limit je Mandant (aus dem
Mandanten-Tarif, gedeckelt durch die Produktlizenz) und das Mandanten-Limit je
Installation (aus der Produktlizenz). Bei Erreichen wird nur das Anlegen neuer
Objekte mit 403 und Upgrade-Hinweis abgelehnt. Bestehende Daten bleiben unangetastet,
nichts wird gelöscht oder gesperrt. Die Oberfläche warnt vorher: Auslastung und
…_limit_reached-Flags stehen im Lizenz-Bereich und in den Entitlements.
Voraussetzungen
Abschnitt betitelt „Voraussetzungen“So setzen sich die Limits zusammen
Abschnitt betitelt „So setzen sich die Limits zusammen“Wirksames Asset-Limit eines Mandanten = das Minimum aus
Tarif-Limit des Mandanten und max_assets der Produktlizenz (−1 = unbegrenzt):
| Tarif (Mandant) | Asset-Limit |
|---|---|
| Community | 30 |
| Basic | 250 |
| Professional | 2 500 |
| Elite | 5 000 |
| Enterprise | unbegrenzt |
Beispiel: Ein Professional-Mandant (2 500) auf einer Lizenz mit max_assets: 1000
darf effektiv 1 000 Assets führen. Das Mandanten-Limit kommt allein aus der
Produktlizenz (max_tenants; Community: 1, Enterprise: unbegrenzt).
Limits prüfen
Abschnitt betitelt „Limits prüfen“-
Auslastung ansehen. Verwaltung → Lizenz zeigt „Assets genutzt” (z. B. „1 873 / 5 000”) und Max. Assets; mit Multi-Tenant auch die Mandanten-Zahl.
-
Upgrade-Hinweise ernst nehmen. Nahe am Limit blendet die Oberfläche Hinweise ein; gesperrte Aktionen erscheinen mit dem Hinweis „Nicht in Ihrem Tarif enthalten: Upgrade zum Freischalten”.
-
Aufräumen oder upgraden. Bei Erreichen: alte Assets endgültig löschen (Papierkorb leeren!) oder Lizenz erweitern.
curl -H "Authorization: Bearer inv_dein_token" \ https://demo.notory.io/api/v1/entitlements{ "tier": "professional", "features": ["core", "assets", "network", "software", "licenses", "certificates", "compliance", "operations", "sso", "multi_tenant", "discovery", "custom_fields"], "max_assets": 2500, "asset_count": 2499, "asset_limit_reached": false, "max_tenants": 50, "tenant_count": 12, "tenant_limit_reached": false}So sehen die Ablehnungen bei erreichtem Limit aus:
{ "detail": "Asset limit reached (2500) for the 'professional' plan. Please upgrade to add more assets." }{ "detail": "Tenant limit reached (50) for your 'elite' license. Please upgrade to add more tenants." }{ "detail": "The Webhooks module is not included in the 'professional' plan. Please upgrade to unlock it." }Was passiert dabei?
Abschnitt betitelt „Was passiert dabei?“- Prüfung vor jedem Anlegen. Beim
POST /api/v1/assetszählt Notory live die Assets des Mandanten und vergleicht mit dem wirksamen Limit; beimPOST /api/v1/tenantsentsprechend die Mandanten der Installation. Bei Erreichen kommt403mit Klartext-Begründung: Die Aktion findet nicht statt. - Nur Neuanlagen sind betroffen. Lesen, Bearbeiten, Zuweisen, Exportieren und Löschen funktionieren am Limit uneingeschränkt. Es gibt keine Drosselung und keinen Datenverlust; auch beim Rückfall auf Community (Lizenz abgelaufen) bleiben alle Daten erhalten. Nur neue Anlagen oberhalb des Limits und Premium-Module sind gesperrt.
- Papierkorb zählt mit. Soft-gelöschte Assets liegen weiterhin in der Asset-Tabelle. Sie belegen also Limit-Plätze, bis der Papierkorb geleert ist bzw. die Aufbewahrungsfrist sie endgültig entfernt. Am Limit lohnt sich das Leeren.
- Drei 403-Familien auseinanderhalten. (1) Limit erreicht („Asset/Tenant limit
reached …”), (2) Modul nicht im Tarif („The … module is not included …”), (3)
fehlende Berechtigung (Rolle/Scope). Der
detail-Text unterscheidet sie eindeutig, wichtig für Automatisierungen. - Anzeige gecacht, Durchsetzung live. Die Entitlements-Antwort ist kurz zwischengespeichert (reine Anzeige-Optimierung); die Limits selbst prüft jeder Schreibzugriff live. Eine kurz veraltete Anzeige kann ein Anlegen also nie „durchmogeln”.
Verwandte Themen
Abschnitt betitelt „Verwandte Themen“- Lizenz einspielen
- Module ein-/ausblenden
- Mandant anlegen: unterliegt dem Mandanten-Limit
- Asset anlegen: unterliegt dem Asset-Limit