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Was passiert bei Webhook-Zustellfehlern?

Ab Tarif Elite

Jede Zustellung hat 10 Sekunden Zeit; danach, oder bei Netzwerkfehlern und Nicht-2xx-Antworten, wird sie als fehlgeschlagen im Zustellprotokoll vermerkt (Status-Code bzw. Fehlertext). Einen automatischen Retry gibt es derzeit nicht: Jedes Ereignis wird genau einmal zugestellt (at-most-once). Verpasste Ereignisse holst du über das Protokoll plus API-Abgleich nach; Tests wiederholst du mit „Test senden”.

  1. Zustellprotokoll öffnen. Verwaltung → Webhooks → Webhook auswählen. Das Protokoll zeigt die letzten Zustellungen mit Ereignis, Erfolg, Status-Code und ggf. Fehlertext (z. B. HTTP 500 oder ein Verbindungsfehler).

  2. Fehler einordnen. HTTP 4xx/5xx = dein Endpunkt hat geantwortet, aber nicht mit 2xx (Signaturprüfung? Bug? Wartung?). Ein Fehlertext ohne Status-Code = dein Endpunkt war gar nicht erreichbar (DNS, TLS, Timeout nach 10 s).

  3. Erneut testen. Nach der Korrektur mit „Test senden” ein signiertes ping-Ereignis auslösen und den neuen Protokoll-Eintrag prüfen.

  • Ablauf einer Zustellung. Ereignis tritt ein → Notory ermittelt die aktiven, abonnierten Webhooks des Mandanten → POST mit Signatur, Timeout 10 s → Ergebnis (success, status_code, error) wird als Protokoll-Eintrag gespeichert. Als Erfolg zählt ausschließlich eine 2xx-Antwort.
  • At-most-once, kein Backoff. Es gibt keine automatische Wiederholung, keine Warteschlange mit Backoff und keine Deaktivierung nach Fehlerserien. Jede Zustellung ist ein einzelner Versuch. Plane deinen Empfänger entsprechend: klein, schnell, hochverfügbar; schwere Arbeit asynchron dahinter.
  • Der Auslöser leidet nie. Zustellungen laufen nach der eigentlichen Aktion als Hintergrund-Aufgabe (best-effort). Ein toter Empfänger bremst oder verhindert also nie das Anlegen eines Assets.
  • Empfohlene Empfänger-Strategie. Antworte sofort mit 204 (erst annehmen, dann verarbeiten), verarbeite idempotent (z. B. anhand data.id), und gleiche nach Ausfällen den Zeitraum per API ab, statt auf erneute Zustellung zu warten.
  • Aufbewahrung. Das Protokoll zeigt je Webhook die letzten 50 Zustellungen. Für längerfristige Auswertung eigene Logs beim Empfänger führen.